Mit grünem Kaffee benennt man den ursprünglichen Kaffee. Die jeweiligen grünen Kaffeebohnen sind weder geröstet worden, noch in irgendeiner Form und Weise behandelt und verfälscht. Sie sind die reinste Form einer Kaffeebohne überhaupt. Zum Verzehr ist diese noch grüne Bohne allerdings nicht geeignet, denn sie sind sehr hart und das Zerteilen oder Stückeln ist fast unmöglich in diesem Zustand. Warum man aber trotzdem über den Verzehr dieser Bohnen fachsimpelt, hat einen ganz einfachen wie banalen Grund: Ein Geheimnis mit einem äußerst positivem Aspekt scheint die grüne Kaffeebohne tatsächlich zu verbergen. Die Grüne Bohne soll bei einer bewussten Gewichtsreduzierung helfen. Wissenschaftler sind sich der Wirkung allerdings noch nicht ganz sicher, da noch immer zu wenig Studien hierzu durchgeführt wurden, die ein eindeutiges Ergebnis aufweisen könnten. Fakt ist jedoch ,dass insbesondere ein Inhaltsstoff der grünen Bohne, die Chlorogensäure, die Aufnahme von Zucker ins Blut drastisch senken soll. Zudem sollen die rund 18 verschiedenen Aminosäuren einer grünen Bohne den Blutfettspiegel senken. Ebenso sollen diese Substanzen das Hungergefühl unterdrücken und nach Einnahme der Substanzen der grünen Bohne soll ein Sättigungsgefühl vorherrschen. Glukose würde sich so nicht als Fett im menschlichen Körper ablagern können. Mittlerweile gibt es etliche Nahrungsergänzungsmittel in unterschiedlichen Darreichungsformen, die auf dem Markt erhältlich sind. Die Wirkung dieser Substanzen soll sich schon nach kurzer Zeit einstellen und die Gewichtsreduktion soll sehr schnell erfolgreich sein. Fakt ist, dass durch die eigentliche Röstung der noch grünen Bohne diese positiven Eigenschaften verloren gehen und die grüne Bohne als Kaffee wiederum weder tauglich noch genießbar ist.